Wachsender Erfolg
Der überaus durchschlagende Erfolg, den
mobiles sowohl bei der Studierendenschaft und den Dozenten als auch in der Industrie hatte, sorgte
alsbald dafür, dass die Auflage von den
anfänglichen 1000 Exemplaren mit der Ausgabe 5 auf die beachtliche Zahl von 3000 Exemplaren angehoben wurde. Neben Studierenden der damaligen Fachhochschule Hamburg sollte auch jedes Mitglied des Förderkreises Wagenbauschule, der die Produktion von
mobiles durch finanzielle Zuschüsse tatkräftig unterstützte und auch heute noch unterstützt, ein Exemplar von
mobiles erhalten. Aufgrund der hohen Produktionskosten musste jedoch trotz allem noch eine Schutzgebühr für
mobiles verlangt werden, um die Herstellung und den Versand finanzieren zu können. Passend zum 10-jährigen Jubiläum des Magazins im Jahr 1985 wurde die Auflage von
mobiles abermals erhöht: Stattliche 4500 Exemplare wurden fortan von jeder Ausgabe gedruckt. Zur 100-Jahrfeier der Fachhochschule Hamburg erschien im Mai 1996 zum ersten und bisher einzigen Mal eine Sonderausgabe von
mobiles – das vierseitige Extrablatt mit einer Auflage von 1000 Exemplaren beschäftigte sich nicht mit den regulären
mobiles-Themen sondern beleuchtete vielmehr die Arbeit der Redaktion und erlaubte es, einen Blick hinter die Kulissen von
mobiles zu werfen. Zur Jubiläums-Ausgabe 25 im Jahr 1999 erfolgte eine weitere Auflagensteigerung auf 6000 Exemplare, bevor
mobiles mit der Ausgabe 31 und einer Gesamtauflage von 8000 Stück seinen bisherigen Höhepunkt in der Verbreitung erreicht hat.
Technische Evolution
Während die ersten Ausgaben von
mobiles noch in filigraner Handarbeit mit Schere, Kleber, Papier und Schreibmaschine entstanden – an den Einsatz von Computern im Layout war noch lange nicht zu denken – wandelte sich die Herstellung von
mobiles mit dem Stand der technischen Entwicklung. Problematisch war und ist hierbei jedoch, dass die meisten Studenten, die sich für ein Studium im Bereich Fahrzeugtechnik oder Flugzeugbau entscheiden, über keinerlei Vorerfahrung in der Produktion und Erstellung von Printmedien verfügen. Dank hervorragender Hilfe von allen Seiten konnten jedoch stets alle technischen Probleme gemeistert werden und ein immenses Know-How in der Redaktion erarbeitet werden, das mittlerweile über Generationen von Redakteuren weiter vererbt wird. So hat sich die Produktion von
mobiles über den ursprünglichen Bleisatz über den Fotosatz bis hin zur volldigitalen Erstellung in modernsten Desktop Publishing-Verfahren gewandelt.
Auszeichnungen und Anekdoten
Welchen Stellenwert
mobiles bereits zur Ausgabe 10 eingenommen hat, beweist ein kurioser Fund aus unserem Archiv. So äußerte im November des Jahres 1984 das
Zentralinstitut für Information und Dokumentation der Deutschen Demokratischen Republik Interesse,
mobiles zu beziehen und bat um Mitteilung der Bezugsbedingungen. So war der Ruf der Fachzeitschrift für Konstrukteure durch den eisernen Vorhang gedrungen und hatte das sozialistische Nachbarland erreicht.
Im Jahr 1999 wurde
mobiles an der Fachhochschule Hamburg offiziell als Institution anerkannt und vom damaligen Präsidenten der Hochschule, Prof. Dr. Dahlheimer, mit der
Ehrenmedaille der Fachhochschule Hamburg gewürdigt. Die der Kunst und dem Fleiß wie auch dem allgemeinen Wohl gewidmete höchste Auszeichnung der Fachhochschule Hamburg rührt aus den Gründertagen der Wagenbauschule Hamburg im 19. Jahrhundert und wurde
mobiles aufgrund des Vorbildcharakters für „studentische Arbeitsgruppen und Einzelleistungen“ wie auch für die Arbeit im Dienste der Fachhochschule verliehen.
